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MARKETINGBLATT

    Wie man URLs für Suchmaschinen optimiert


    Das Thema Suchmaschinenoptimierung ist ein wahrer Dauerbrenner. Das liegt an zwei Fakten: Google verändert immer wieder seine Algorithmen, um Nutzern noch bessere Ergebnisse zu liefern. Das führt dazu, dass die Suchmaschinen-Optimierung zusehends komplex wird. Ein Aspekt, der oft unter den Tisch fällt, ist die Optimierung von URLs. Auch hier gibt es viel zu beachten.

    Sprechende URLs

    Suchmaschinen sollten ihre URLs verstehen können. Auch auf Nutzer wirkt es vertrauensvoller, wenn sich der Inhalt der Seite in der URL wiederfindet. Also: Statt beispiel.de/id_863% lieber beispiel.de/suchmaschinenoptimierung-urls.

    Mit Leer- und Sonderzeichen richtig umgehen

    WordPress fügt für Leerzeichen in der Regel automatisch Bindestriche ein. Da Leerzeichen in URLs immer durch andere Zeichen ersetzt werden, sollte darauf geachtet werden, dass es tatsächlich Bindestriche sind. Denn andere Symbole wie Unterstriche werden von den Suchmaschinen nicht als Leerzeilen gelesen und machen es schwer, die URLs zu verstehen.

    Auch bei Sonderzeichen wie Umlauten ist Vorsicht geboten. Diese werden oft automatisch umgewandelt. Generell sollte man auf Sonderzeichen verzichten und anstelle ä einfach ae verwenden.

    Kommt es auf die Länge an?

    Von der URL sollte sich der Inhalt der Seite ablesen lassen. Dafür braucht es aber keine Füllwörter. Ewig lange URLs lenken eher ab als sie neugierig machen und Google bewerte Relevanz, nicht Beliebigkeit. Das führt uns auch zum nächsten Aspekt.

    Keywords ja, aber die richtigen

    Das wichtigste Keyword sollte auf jedem Fall und möglichst weit vorn in der URL vorkommen. Man sollte es mit den Keywords aber nicht übertreiben. Wer versucht, jedes Keyword in der URL unterzubringen, wird im Ranking eher verlieren als gewinnen.

    Schlechte URLs blockieren

    Dynamische Links, die beispielsweise bei der Suche in einem Webshop entstehen, sind nicht optimal. Es könnte passieren, dass die Suchmaschine die Inhalte doppelt wertet. Solche dynamischen URLs kann man per robots.txt Datei von der Suche ausschliessen. Das gilt auch für andere Seiten, die nicht in den Suchergebnissen erscheinen sollen.

    301 Weiterleitungen nutzen

    Es kann passieren, dass sie Inhalte von einer Seite zu einer anderen verschieben. In diesem Fall sollten Sie eine 301-Weiterleitung von der alten zur neuen URL einrichten. So umgeht man es, dass URLs vorhanden sind, die letztlich auf eine 404-Fehlerseite verweisen.

    Beständigkeit ist gut

    Unter dem Thema Beständigkeit kann man viel verstehen. Einerseits sollten sie eine Linie bei der Erstellung von URLs finden und diese auch beibehalten, sofern sie sinnvoll ist.

    Ein weiteres Thema sind Canonical Links in diesem Zusammenhang. Inhalte werden oft mehrmals auf verschiedenen Seiten verwendet, besonders bei Webshops (Stichwort dynamische Links). Hier macht es Sinn, auf die Originalressource zu verweisen. Dazu wird das Link-Element im Kopf eines HTML-Dokuments vermerkt: <link rel="canonical" href="https://beispiel.de/unterseite.html">

    Tags: Suchmaschinenoptimierung (SEO)

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