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MARKETINGBLATT

    Mobile Marketing – über welchen Kanal erreichen Sie Ihre Kunden mobil?


    E-Mail-, SMS- und Push-Nachrichten können effektiv genutzt werden, um Interessenten oder Kunden über Mobilgeräte Werbe- oder Unternehmensbotschaften zu vermitteln. Doch warum ist es so wichtig, die Nutzer mobil zu erreichen?

    Mobil ist die digitale Zukunft

    Laut dem Enterprise SEO und Content Performance Spezialist Brightedge erfolgten 2017 bereits 57 Prozent der Suchanfragen über mobile Endgeräte. Zukünftig wird diese Zahl sicher weiter steigen. Mit immer flexibler werdenden Arbeitsplätzen, Homeoffice und allgemein steigenden Mobilitäts-Ansprüchen der Nutzer sind E-Mail-, SMS- und Push-Nachrichten ideale Formate, um Interessenten und Kunden auf dem Smartphone oder Tablet zu erreichen.

    Wann sollte man welchen Content-Typ einsetzen?

    E-Mail-, SMS- und Push-Nachrichten haben jeweils ganz spezifische Funktionsweisen und Vorteile, die es zu kennen gilt, wenn man diese Kommunikationskanäle gewinnbringend einsetzen möchte.

    E-Mail

    Die meisten Nutzer von mobilen Geräten verfügen auch über die Möglichkeit, mobile Datenübertragung zu nutzen. Das heisst, mit internetfähigen Geräten können die Nutzer auch unterwegs E-Mails erhalten – entweder über einen Browser oder eine App. E-Mails haben als sogenannte „elektronische Briefe“ einen sehr förmlichen Charakter. Sie werden in der Regel länger archiviert, als zum Beispiel SMS-Nachrichten. Daher eignen sie sich sehr gut, um wichtige Informationen zu verbreiten, die für einen längeren Zeitraum für den Nutzer von Relevanz sein können. Beispielsweise offizielle Ankündigungen können mit einer E-Mail angemessen verbreitet werden.

    Push-Nachrichten

    Die kurzen Meldungen, die auf den mobilen Geräten erscheinen, sind ideal, um kurze und aktuelle Informationen zu streuen. Der grosse Vorteil: Die Meldungen können vom Nutzer gelesen werden, ohne dass dieser eine App öffnen muss. Dies erhöht die Chancen, dass die Nachricht auch tatsächlich gelesen wird. Erst wenn der Nutzer angebissen hat, wird er zu einer Zielseite oder in eine App geleitet.

    Damit derartige Push-Nachrichten überhaupt versendet werden können, müssen die Nutzer Ihre App bereits installiert haben. Damit eignen sich diese Meldungen vor allem zur Interessenten- und Kundenpflege.

    SMS-Nachrichten

    Mit SMS-Nachrichten stehen Ihre Chancen, dass die SMS gelesen wird, wirklich sehr gut. Dieser Kommunikationskanal erweckt den Anschein, dass in der Nachricht wichtige und konkret den Nutzer betreffende Informationen enthalten sind. Dieser Anschein gründet auf der Tatsache, dass zum Versenden einer Nachricht die Handynummer des Nutzers bekannt sein muss. Diese wird von den Nutzern in der Regel nur an wenige ausgewählte Personen oder Unternehmen vergeben. Damit ist die sehr hohe Öffnungsrate von etwa 98 Prozent erklärt. Wer also seine Handynummer angibt, möchte wirklich Informationen vom Sender erhalten. Damit eignet sich dieser Kommunikationskanal hervorragend für die Kundenpflege und personalisierte Service-Informationen.

    Bei einer SMS („Short Message Service“) wird ein kurzer Nachrichtentext erwartet, da es in der Regel eine Zeichenbegrenzung gibt. Dieser Erwartung sollte man entgegenkommen, um die Nutzer nicht zu verschrecken. Damit dennoch möglichst viele Informationen vermittelt werden können, sollte man Links in die SMS einfügen. So erhalten die Nutzer die Möglichkeit, sich weiterführende Informationen einzuholen.

    Tipp:
    Die 3 vorgestellten Kommunikationswege des Mobile Marketing haben jeweils ihre Stärken und Schwächen. Sie können allerdings sehr effektiv kombiniert werden, um den Kunden und Interessenten eine reichhaltige User Experience und einen hervorragenden Kundenservice zukommen zu lassen. Wichtig dabei ist: Kombiniert und aufeinander abgestimmt sollten sie sein!

    Tags: Mobile Marketing

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