W4 Marketingblatt

MARKETINGBLATT

    Neuer Rankingfaktor Google Mobile Page Speed – der Schnellste gewinnt?


    Was lange währt, wird gut – nicht mit Google! Seit 01. Juli gehört Google Mobile Page Speed zu den Rankingfaktoren der weltweit führenden Suchmaschine. Doch welche Auswirkungen hat dies nun ganz konkret auf das Ranking und die Sichtbarkeit der Websites? Wir beantworten diese und weitere wichtige Fragen.

    Was ist Page Speed?

    Page Speed ist die Zeit, die Ihre Webseite braucht, um vollständig geladen zu sein. Sie hat einen enorm grossen Einfluss auf die User Experience (zu Deutsch „Nutzererfahrung“) und ist damit ein wichtiger Faktor für das Suchmaschinenranking. Über die User Experience galt die Ladegeschwindigkeit bislang als indirekter Faktor, da Webseiten mit einer langen Ladezeit in der Regel eine wesentlich höhere Absprungrate aufweisen als schnelle Seiten. Jetzt wird es konkret und Google nimmt PageSpeed als vollwertigen Faktor auf.

    Google hat ein Tool bereitgestellt, mit dem die Ladezeit schnell und einfach geprüft werden kann: Google PageSpeed. Dieses Tool analysiert den Aufbau von HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien, die Integration von Bildern und die Caching-Vorgaben des Webservers.

    Wie kann ich die Ladegeschwindigkeit meiner Webseiten optimieren?

    Um zu prüfen, ob Optimierungsmassnahmen überhaupt notwendig für Ihre Website sind, sollte zunächst das von Google bereitgestellte PageSpeed Tool genutzt werden. Bei der Auswertung schlägt Google gleich entsprechende Massnahmen vor, die die Ladezeit der Seite verbessern würden.

    Derartige Optimierungsmassnahmen können zum Beispiel folgende sein:

    • HTML, JavaScript und CSS reduzieren
    • Antwortzeit des Servers reduzieren
    • Rendering blockierende JavaScript- und CSS-Ressourcen beseitigen
    • keine Weiterleitungen nutzen
    • Browser Caching nutzen
    • Grösse der Ressourcen durch Komprimierung reduzieren

    Inwiefern beeinflusst mein PageSpeed das Suchmaschinenranking?

    Seit der Bekanntgabe des Updates hat sich der Irrglaube eingeschlichen, dass auch Seiten, die bereits eine sehr gute Ladezeit aufweisen, durch Ladezeitverbesserungen weiter nach vorne im Ranking gebracht werden sollten. John Mueller, Googles Webmaster Trends Analyst, klärt in einem Tweet auf, dass das Update nur die langsamsten Seiten betrifft und dass lediglich diese Seiten ihr Ranking durch eine bessere Ladegeschwindigkeit verbessern können. SEOs können also aufatmen – das Update scheint weniger schlimm einzuschlagen als erwartet. Doch für eine optimale User Experience bietet es sich dennoch an, Webseiten regelmässig auf ihre Ladezeit zu prüfen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

    Tags: Suchmaschinenoptimierung (SEO)

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