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    Spracheingabe – eine Herausforderung bei der Suchmaschinenoptimierung


    Wer digitalen Content produzieren möchte, der schnell in den gängigen Suchmaschinen zu finden ist, muss sich zwangsläufig mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) auseinandersetzen. Dabei sind allerdings auch stets die neusten Entwicklungen zu berücksichtigen. Zum Beispiel ist die Suche über Spracheingabe auf dem Vormarsch.

    Spracheingabe vs. Texteigabe

    Die Eingabe von Begriffen in Suchmaschinen ist für viele alltäglich. Ob via Smartphone, Tablet oder PC: Wir suchen ständig mithilfe von Schlüsselwörtern (Keywords), Phrasen oder sogar ganzen Sätzen nach Inhalten. Immer öfter hört man im Alltag „ok, Google ...“. Mit dieser Einleitung kann die Sprachsuche über Google gestartet werden. Alles, was danach kommt, wird als Eingabe in das klassische Text-Suchfester verarbeitet. Doch unsere Auswahl der gesprochenen Wörter unterscheidet sich oft erheblich von unserer Suchanfrage via Texteingabe.

    Die Spracheingabe hat meist einen dialogischen Charakter. Spracheingaben werden in der Regel über mobile Geräte getätigt. Dabei formuliert man seine Suchanfrage, als würde man mit seinem mobilen Gerät ein Gespräch führen. Die Tonalität der Anfrage ist wesentlich natürlicher und fällt länger aus als eine Suchanfrage per Texteingabe.

    Laut Sundar Pichai, CEO von Google LLC, werden 20 Prozent aller Suchanfragen auf dem Smartphone in der Google-App per Sprache durchgeführt. Diese doch sehr hohe Zahl, die tendenziell noch steigen wird, verlangt geradezu, dass man seinen Content auch auf Spracheingaben-Suchen hin optimiert.

    Inhalte für die Sprachsuche optimieren

    Da Suchanfragen per Spracheingabe in der Regel unterwegs von mobilen Geräten aus gestellt werden, haben sie häufig einen lokalen Bezug.
    Ein Beispiel: „Ok, Google, wo ist das nächste Café?“ Der dialogische Charakter entsteht bei diesem Beispiel durch das Stellen einer vollständigen Frage. Besonders auffällig ist dabei die Formulierung „das nächste“. Dies impliziert, dass der Sprecher davon ausgeht, dass das mobile Gerät seinen Standort kennt. Sprachassistenten können anhand des Standortes des Suchanfragenstellenden herausfinden, wo „das nächste Café” ist. Es sollten also unbedingt Standortinformationen im Content enthalten sein.

    Weiterhin ist die Ausrichtung der Inhalte auf die Beantwortung von Fragen empfehlenswert. Denn es werden weniger Schlüsselwörter, sondern viel mehr Phrasen und vor allem Fragen für die Sprachsuche formuliert. FAQ-Seiten sind daher ideal, um diesen Aspekt zu bedienen.

    Des Weiteren müssen die Inhalte mobil-freundlich sein. Das heisst, es sollte darauf geachtet werden, dass die Ladezeiten von Websites nicht zu lang sind. Denn wenn es unterwegs schnell gehen muss, wartet niemand ewig, bis eine Website fertig geladen ist. Ausserdem müssen die Texte einfach, kurz und gut strukturiert sein, damit die Leser schnell die wichtigsten Informationen unterwegs erfassen können.

    Kurzum: Auch die Suchmaschinenoptimierung ist einem stetigen Wandel unterworfen. Wer seinen Content bei den Suchergebnissen ganz oben auf der Liste sehen möchte, muss seine Inhalte regelmässig überprüfen und Trends anpassen. Die Suchanfrage per Spracheingabe ist mittlerweile sehr beliebt und wird zukünftig noch an Bedeutung gewinnen.

    Tags: Suchmaschinenoptimierung (SEO)

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