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MARKETINGBLATT

    Content Hub bringt Top-Ranking bei Google


    Fokussierte Bloginhalte sind gefragt. Jeden Tag gehen weltweit etwa 2 Millionen Artikel allein auf Blogs online. Schnell fragt man sich als kleines oder mittelständisches Unternehmen: Habe ich überhaupt eine Chance, aus dem Schatten der Grossen herauszutreten? Wie kann man gegen die Plattformen grosser Firmen mit sehr gut recherchierten Beiträgen und hohen Veröffentlichungsraten ankommen?

    Antwort: Mit dem richtigen Thema. Zum Wettbewerber wird man im Content Marketing nur über das Thema. Denn Google rankt nach Keywords. Grosse Plattformen können es sich leisten, ein breites Spektrum an Fachgebieten zu bedienen. Das ist gut. Aber das ist auch Ihre Chance. Je besser es gelingt, sich auf ein Themengebiet zu spezialisieren, innerhalb dessen Sie redaktionell hervorragend arbeiten und sich als Experte ausweisen, desto relevanter wird Google die Quelle einstufen.

    Content Hub erzeugen

    Als Content Hub bezeichnet man eine Sammlung von Inhalten, die verschiedene Aspekte eines Themenfeldes behandeln. Das können eine Reihe von Artikeln auf einem Blog oder auch ausgewählte und gruppierte Inhalte auf einer Webseite sein. Wie ein Berg türmen sich wichtige Keywords dicht übereinander. Google erkennt semantisch verknüpfte Suchbegriffe und schliesst bei hoher Dichte auf inhaltliche Tiefe. Das wiederum wird durch die Suchmaschine als relevant für Suchanfragen eingestuft und erhöht die Sichtbarkeit. Vielleicht das erste 1:0 gegen grosse Mitbewerber.

    Redaktionsplan erstellen

    Verlinkungen innerhalb des Blogs oder der Webseite erhöhen die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen nochmals. Professionelle Redaktoren arbeiten mit einem Redaktionsplan. Alle Themen, über die Sie schreiben möchten, werden in eine logische Reihenfolge gebracht (z.B. von einer generellen Einführung bis hin zu Spezialthemen oder Success-Stories). Gleichzeitig kann die Linksetzung innerhalb des Blogs und an externe Kanäle wie z.B. eine Webseite geplant und transparent gemacht werden.

    Doch Vorsicht! Vermeiden Sie Wiederholungen. Die Beiträge sollen inhaltlich einander wie Teile eines Puzzles ergänzen. Sehr ähnliche Inhalte mit teilweise identischen Textpassagen könnten als Duplicate Content gewertet werden.

    Überdenken Sie auch die gewählten Bezeichnungen für Menüpunkte und Kategorien auf der Webseite oder auf dem Blog. Sind Keywords bereits hier strategisch gesetzt, beisst Google ganz bestimmt an.

    Schritt für Schritt zum Content Hub

    1. Thema wählen

    Gehen Sie von den Bedürfnissen Ihrer Kunden und Zielgruppen aus: Was sind typische Problemstellungen? Was sind klassische Fragen an eine Lösung? Welche Ihrer Kompetenzen bieten Lösungsansätze? Zu empfehlen ist ein Themenfeld, das nicht zu eng gesteckt ist, damit regelmässig Artikel in dieser Kategorie gelauncht werden können. Allerdings gelingt der Content Hub umso besser, je schärfer die Eingrenzung gelingt.

    2. Wettbewerber prüfen

    Bevor Sie sich auf ein Themenfeld festlegen, sondieren Sie das Mitbewerberfeld. Ist das Thema von einem anderen Anbieter schon besetzt, ändern Sie den Fokus. Suchen Sie nach einer freien thematischen Nische, um den Content Hub auszurollen.

    3. Content Hub veröffentlichen

    Steht der Redaktionsplan, können die Beiträge erstellt und in zeitlicher Taktung veröffentlicht werden. Leser lieben die Abwechslung. Warum also immer einen Artikel nach gleichem Strickmuster schreiben? Mit ein wenig Kreativität erzeugen Sie dank Videos, Artikeln, Umfragen, Interviews und Kundenstories die perfekte Mischung für Ihre Zielgruppe.

    4. Unterstützenden Content veröffentlichen

    Nachdem die Reihe an Artikeln rund um ein Kernthema publiziert wurde, können Sie das Themenfeld erweitern und variieren. Die inhaltliche Verbindung zum Kernthema muss dabei gehalten werden.

    5. Beiträge auf anderen Webseiten

    Nutzen Sie nun auch andere Plattformen, auf denen Sie Ihre Artikel veröffentlichen oder bewerben.

    Tags: Content Marketing Suchmaschinenoptimierung (SEO)

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