W4 Marketingblatt

MARKETINGBLATT

    Mit dynamischen Inhalten bessere Kundenerlebnisse schaffen


    Kunden erwarten heute Inhalte, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Das bedeutet, dass statische Websites, deren Inhalte alle möglichen Nutzergruppen abdecken sollen, nicht mehr zeitgemäss sind. Personalisierte Inhalte brauchen Dynamic Content.Dynamic Content sind Elemente einer Website oder E-Mail, die in Abhängigkeit zum Nutzer angezeigt werden. Beim Besuch einer dynamischen Website wird ein unbekannter Nutzer folglich andere Inhalte sehen, als ein bereits bekannter Kunde.

    Dies lässt sich recht einfach anhand bekannter Beispiele illustrieren: Netflix zeigt seinen Nutzern Video-Empfehlungen auf Grundlage bereits angesehener Filme an. Auch YouTube gibt Nutzern personalisierte Empfehlungen. Das Prinzip der Dynamik treibt Netflix sogar auf die Spitze, indem es gezielt Serien und Filme entwickelt, die auf den analysierten Sehgewohnheiten seiner Nutzer basieren. Auch Facebook ist eine dynamische Website. Der Algorithmus des sozialen Netzwerks zeigt angemeldeten Nutzern Inhalte, die es aufgrund ihres Verhaltens als relevant einstuft.

    Das Ziel dieser personalisierten Inhalte ist es, Nutzern eine individuelle Nutzererfahrung zu bieten. Kundenerlebnisse machen es Nutzern auch einfach, für sie interessante Produkte zu entdecken. Dynamische Inhalte sind in der Regel relevanter. So macht es beispielsweise Sinn für Unternehmen, Standortdaten zu nutzen, um Nutzer beispielsweise beim Bestellen einer Pizza direkt an die richtige Filiale zu leiten. Dass es auf Seite der Unternehmen, die Dynamic Content nutzen, die Umsätze ankurbelt, versteht sich von selbst.

    Dynamic Content: Die Technik macht's!

    Dynamic Content basiert auf Applikationen und Skripten, die auf dem Server laufen, der die jeweilige Website hostet. Sobald ein Nutzer die Website besucht, wird unterschieden, ob dieser bekannt oder unbekannt ist. Ist der Nutzer bereits bekannt, werden ihm auf Basis der über ihn bekannten Informationen (z.B Standort und/oder Kaufhistorie) die passenden Inhalte angezeigt.

    Dynamic Content ist also eine Frage der Technik. Glücklicherweise gibt es Marketing-Tools, die es Marketern erlauben, dynamische Webseiten oder E-Mails zu gestalten, ohne programmieren zu müssen. So lassen sich für einzelne Inhaltselemente einer Webseite bestimmte Regeln aufstellen und entsprechende Inhalte definieren. Unbekannte Nutzer bekommen so Inhalt A angezeigt. Nutzer, die einen hohen Lead Score haben, wird ein konkretes Angebot unterbreitet. Bekannte Nutzer mit niedrigem Lead Score sehen dafür vielleicht den Hinweis auf ein Whitepaper usw. Wirklich effizient ist das natürlich nur, wenn das Unternehmen eine zentrale sowie leistungsfähige Datenbank hat, die jede Interaktion mit den Kommunikationskanälen des Unternehmens aufzeichnet und entsprechend auswertet.

    Kurzum: Nutzer erwarten heutzutage personalisierte Inhalte. Diese dynamischen Inhalte lassen sich dank moderner Tools relativ einfach realisieren – wenngleich die Erstellung der auf einzelne Nutzergruppen fokussierten Inhalte mehr Aufwand als statische Inhalte erfordert. 

    Tags: Content Marketing Marketing Technology

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