W4 Marketingblatt

MARKETINGBLATT

    Kommunikationsstrategie: Bringen Sie print und digital auf einen Nenner


    Kundenkalender sind ein beliebtes Werbegeschenk. Doch welchen Mehrwert bieten die Printerzeugnisse im digitalen Zeitalter? Es gilt, Print und Online-Kommunikation in einer ganzheitlichen Strategie zusammenzuführen. Wir zeigen, wie das gelingen kann.

    Welches Potential ein Kundenkalender entfalten kann, zeigt sich am berühmt-berüchtigten Kalender des Reifenherstellers Pirelli. Als dieser 1964 zum ersten Mal erschien, war nicht abzusehen, dass der an Kunden des Unternehmens verschickte Kalender zum Kultobjekt avanciert, das jedes Jahr die Medien aufs neue beschäftigt und so den Bekanntheitsgrad der Marke Pirelli zementiert.

    Das erste Erscheinungsdatum des unverkäuflichen Kalenders, in dem bekannte Fotographen wie Helmut Newton Jahr um Jahr Models in kunstvoll-erotischen Posen ablichten, verweist aber auch auf eine andere Ära des Marketings. Es ist eine Zeit, die die Erfolgsserie Mad Man unlängst nostalgisch-glamourös wiederauferstehen liess. Print war damals noch das dominierende Medium neben Radio und Fernsehen. Der Erfolg der Kampagnen war nicht so gut messbar wie heute. Auch verteilten sich zur Zeit der Massenmedien die Zielgruppen noch nicht auf eine so hohe Zahl von Kommunikationskanälen.

    Haben Kundenkalender unter diesen veränderten Vorzeichen heute noch eine Berechtigung? Schliesslich nutzen viele Menschen heute ihre Smartphones, um sich wichtige Daten zu merken. Der Kalender kann eben nicht nur über seinen Nutzen definiert werden – er ist auch ein ästhetisches Objekt, das die Küchenwand der Konsumenten und die Büros der Geschäftspartner ziert.

    Daraus lässt sich auch schon der grosse Nutzen des Printproduktes erkennen: Als materielles Objekt sorgt es dafür, dass das Unternehmen in Erinnerung bleibt. Als Alltagsgegenstand etabliert es eine Präsenz im Leben der Kunden. Abgesehen davon wirkt sich ein Kalender auf das Markenimage aus. Ein Kultobjekt wie der Pirelli-Kalender lässt die Marke wertiger erscheinen und gibt ihr einen Hauch von Glamour. Da der Kalender nur an Kunden verschenkt wird und nicht frei zu erwerben ist, wird er dank der Exklusivität auch als besondere Wertschätzung empfunden. Geschenke erhalten die Freundschaft – exklusive Geschenke ganz besonders.

    Das Printprodukt im digitalen Marketing-Mix

    Obwohl digitale Medien den analogen Marketing-Instrumenten den Rang ablaufen, können diese noch Relevanz haben. Vom Imagefaktor einmal abgesehen, können Kundenkalender durchaus mehr für ein Unternehmen leisten – nicht trotz, sondern dank fortschreitender Digitalisierung. Wie lassen sich Kundenkalender in die Marketingkommunikation einbinden?

    Erfahren Sie mehr dazu in unserer gratis Infografik:

    Corporate-Publishing-Customer-Calendar

     

    Kommunikationsstrategie – Bestandskunden

    Ein Unternehmen, das jährlich Kalender an seine Kunden verschenkt, weiss, dass viele davon jedes Jahr den neuen Kalender mit Spannung erwarten. Sie sind ein fester Bestandteil der Geschäftsbeziehungen geworden und dienen der Kundenbindung.

    Damit muss man sich aber noch nicht begnügen. Ziel muss es sein, die Bestandskunden zu neuen Angeboten weiterzuleiten. Zu diesem Zwecke sollte der Kalender weitere Informationsangebote unterbreiten und Mehrwerte (z.B. Gutscheine) bieten.

    Nehmen wir als Beispiel eine Modekette, die Kunden jedes Jahr einen Kalender mit stylischen Fotografien schenkt. Zum Erscheinen der neuen Sommerkollektion könnte ein entsprechender Hinweis auf dem Kalenderblatt März platziert sein, wie „Entdecke jetzt die neuen Styles für den Sommer!“ Über einen QR-Code kann der Kunde dann zu einer entsprechenden LandingPage geleitet werden. Da der Kalender spätestens im Dezember des Vorjahres gedruckt wird, bedarf es hier natürlich einer langfristigen Planung.

    Die Strategie sollte aber klar sein: Kunden mit Gutscheincodes oder QR-Codes auf einen digitalen Kommunikationskanal zu leiten und von dort aus die Customer Journey bis zum nächsten Verkauf fortzuführen. Ganz nebenbei können Marketing-Systeme wie Marketing Automation-Software neue Daten über die Kunden generieren.

    Kommunikationsstrategie – Neukunden Neukunden

    finden das Unternehmen über Google Adwords oder soziale Medien. Diese ersten Kontaktpunkte sollten auf LandingPages verweisen. LandingPages bieten Nutzern idealerweise einen Mehrwert. Das können kostenlose Online-Games, unterhaltsame Videos, informative Whitepaper oder Rabatt-Aktionen sein.

    Zugang zu diesen Angeboten erhalten Nutzer, indem sie sich dafür über Online-Formulare registrieren. Die Nutzer werden damit zu Leads und können nun dank Marketing Automation personalisiert angesprochen werden. Werden sie zu zahlenden Kunden, bekommen auch sie schliesslich den jährlichen Kalender ins Haus – als Massnahme zur Kundenbindung und um neue Umsätze zu generieren. Der Kreislauf beginnt von vorn.

    Wer print und digital auf einen Nenner bringt, geniesst folgende Vorteile:

    • Sie stärken das Markenimage
    • Sie verbessern die Kundenbindung
    • Sie bieten Kunden eine reichhaltige Kommunikation
    • Sie generieren mehr Umsatz

    Unser Service

    Von print zu digital entwickeln wir eine ganzheitliche Marketing-Strategie für Ihr Unternehmen. Als Full Service Agentur bekommen Sie dabei von der Konzeption bis zur Realisierung alle Leistungen aus einem Haus.

    Tags: Content Marketing Offline Marketing

    0 Kommentare
    Nächster Post Kundenmagazine im digitalen Marketing-Mix
    Letzter Post E-Mail-Marketing: Öffnungsraten optimieren