W4 Marketingblatt

MARKETINGBLATT

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer LandingPage und einer Website Page?


    In Fachpublikationen liest man immer wieder davon: LandingPage Optimierung. Doch was unterscheidet eigentlich eine LandingPage von einer „normalen“ Internetseite?

    Die kurze Antwort: Es ist alles eine Frage der Zielstellung. LandingPages haben einen anderen Zweck als andere Webseiten. Und das wirkt sich auch auf deren Gestaltung aus.

    Bevor wir uns also mit den Unterschieden im Detail beschäftigen, eine kleine Bemerkung zum Kontext beider Arten von Websites: Es hat sich etabliert, die Customer Journey in drei Stufen zu gliedern: Awareness Stage, Consideration Stage und Decision Stage. Es geht letztlich im Marketing darum, die Aufmerksamkeit für Produkte und Leistungen zu stärken und diese Aufmerksamkeit in eine Kaufentscheidung umzumünzen. Webseiten und LandingPages spielen unterschiedliche Rollen im Konzept der Customer Journey.

    Eine normale Seite auf Ihrer Website, also alles von Ihrer Home Page bis zu den unterschiedlichen Unterseiten, dient den ersten beiden Stufen der Customer Journey. Wenn Nutzer nach Informationen googeln, werden sie in der Regel direkt auf Ihrer Home Page oder einer Unterseite landen. Das funktioniert natürlich nur, wenn diese Seiten suchmaschinenoptimiert sind.

    Auf diesen Seiten zeigen Sie bestenfalls, dass Sie die Informationen haben, die Nutzer suchen. Während die Startseite wie die Tür zu einem Haus ist, funktionieren die Unterseiten wie die Zimmer dieses Hauses. Es gilt, Nutzer neugierig zu machen und sie auf emotionale Weise anzusprechen, damit sie sich auf den folgenden Seiten weiter über Ihre angebotenen Lösungen informieren.

    Nutzer betreten Ihr Haus, ohne sich bei Ihnen vorzustellen. In der Awareness Stage reden wir von Prospects. Um aus diesen Interessenten Ihnen bekannte Leads zu machen, braucht es LandingPages.

    Das unterscheidet eine LandingPage von anderen Webseiten

    Während Ihre Webseiten dazu dienen, Nutzer zu informieren und zu begeistern, dient die LandingPage allein dem Zweck der Konvertierung. An diesem Punkt angekommen, wollen Sie nicht mehr, dass Nutzer sich umschauen und unverbindlich bleiben. Sie wollen, dass Nutzer eine bestimmte Aktion ausführen. Alles ist auf diese Konvertierung ausgerichtet:

    • Keine Navigation: Auf einer LandingPage gibt es kein Zurück mehr. Entweder der Nutzer wird konvertiert oder er schliesst das Tab.
    • Knackige Copy: Von der Headline bis zur Copy muss jedes Wort sitzen. Zeigen Sie Nutzern, warum es in ihrem Interesse ist, die gewünschte Aktion auszuführen. Dies muss in wenigen Worten gelingen.
    • Call-to-Action: Der Call to Action zeigt nochmals klar, welche Aktion ausgeführt werden soll: Jetzt bestellen, jetzt downloaden, jetzt Kontakt aufnehmen etc. Der Call to Action ist entsprechend prominent platziert und sollte ohne zu scrollen sichtbar sein.

    Doch wie gelangen Nutzer zu dieser LandingPage? In der Regel werden sie nicht nur von anderen Webseiten verlinkt, sie werden oft auch von einer Kampagne begleitet, zum Beispiel via Google Ads oder Facebook. Mit gut gestalteten LandingPages kann man folglich das „Kennenlernen“ über die Homepage auch überspringen.

    Tags: Web Design

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