W4 Marketingblatt

MARKETINGBLATT

    Welches Social Network ist das richtige für Ihr Unternehmen?


    Soziale Medien werden privat und beruflich genutzt. Daher sind sie sowohl für B2C als auch für B2B Unternehmen ein wichtiges Marketing-Instrument geworden. Doch bei der Fülle an Angeboten fällt die Wahl nicht einfach: Welche Netzwerk passt am besten zu Ihrem Unternehmen?

    Social Media Marketing gehört inzwischen zum guten Ton. Die Vorteile sind vielseitig: Einerseits geben Sie Unternehmen und Kunden die Möglichkeit, unkompliziert miteinander zu interagieren. Sie können Kunden auch Einblick hinter die Kulissen eines Unternehmens geben und zur Rekrutierung neuer Mitarbeiter genutzt werden. Darüber hinaus sind sorgfältig gepflegte Social Media Kanäle auch gut für das Suchmaschinenranking. Dennoch: Wer auf allen Frequenzen funken will, muss Zeit und Mühe investieren, um erfolgreich zu agieren. Daher sollten sich Unternehmen auf einige wenige Kanäle festlegen, auf die sich auch konzentrieren können.

    Facebook

    Das 2004 gegründete Unternehmen ist inzwischen ein Social Media Urgestein. Der Anfang mit einer Unternehmensseite ist schnell gemacht, das Teilen von Inhalten ist einfach und die potentielle Gefolgschaft mit 2,1 Milliarden Nutzern riesig. Wer aber wirklich erfolgreich mit Facebook Marketing betreiben will, kommt um bezahlte Angebote nicht herum. Es braucht also ganz klar ein Budget, um mitzumischen. Darüber hinaus kommen dem Netzwerk die wirklich jungen Nutzer abhanden, die sich inzwischen auf anderen Kanälen tummeln.

    Fazit: Eine Unternehmensseite erstellen und sie regelmässig mit Inhalten füllen, gehört inzwischen zum guten Ton. Wer gezielt Werbebotschaften streuen will, hat dafür ein sehr genaues Targeting zur Hand. Daher: Facebook gehört (noch) zu Social Media Marketing.

    Instagram

    Bei Instagram dreht sich alles um Bilder. Seitdem die App von Facebook gekauft wurde, hat sie sich stetig vergrössert und ermöglicht auch das professionelle Werben. 800 Millionen monatlich aktive Nutzer stehen als Publikum bereit. Die Nutzer sind im Schnitt jünger als bei Facebook.

    Fazit: Wer etwas zu zeigen hat, sollte über Instagram nachdenken. Besonders im B2C Marketing ist die App eine gute Gelegenheit, Produkte visuell ansprechend einem grossen Publikum zu präsentieren. Im B2B Marketing könnte es genutzt werden, um etwas für die Imagepflege zu tun und sich Arbeitnehmern zu präsentieren, sofern man gewillt ist, Einblicke in das Unternehmen zu gewähren.

    Twitter

    Auf Twitter werden Updates in Echtzeit geteilt. Die Botschaften haben 280 Zeichen. Geteilt werden können Links, Statements, Videos und Bilder. Über Hashtags finden die Botschaften Interessenten unter den rund 330 Millionen monatlich aktiven Nutzern. Allerdings stagnieren die Nutzerzahlen. Hoffnung verspricht Periscope, ein Produkt, mit dem Nutzer live Videos teilen können.

    Fazit: Im B2B und B2C zeigt sich Twitter als gutes Medium zur Verbreitung von Nachrichten. Unternehmen können hier nicht nur eigene Produkte promoten. Sie können sich auch als Thought Leader in ihrem Bereich etablieren, indem sie entsprechende Links und Beiträge teilen.

    Pinterest

    Pinterest ist wie Instagram auf das Teilen von interessanten Bildern ausgelegt. Nutzer erstellen Pinwände, auf denen Sie interessante Bilder für sich und ihre Freunde speichern können. Die Nutzung für Marketing-Zwecke funktioniert inzwischen auch gut: Unternehmen können Ihre Produktfotos mit einem Buy-Button versehen. Der Weg zur Conversion fällt also entsprechend kurz aus. Dennoch ist die Nutzerzahl von zirka 200 Millionen weltweit noch ausbaufähig.

    Fazit: Pinterest ist ein ideales Netzwerk für Unternehmen, die Ihre Produkte zeigen und Verkäufe unterstützen wollen. Die Mehrheit der Nutzer ist zudem weiblich, was das Netzwerk beispielsweise für die Modebranche interessant machen sollte. B2B Unternehmen können ruhigen Gewissens auf einen Pinterest-Account verzichten.

    Xing

    Xing ist noch das führende Karriere-Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Hier können sich Unternehmen potentiellen Arbeitnehmern vorstellen, kostenpflichtige Stellenanzeigen schalten, aber auch andere Inhalte im Nachrichten-Feed promoten. Es gibt auch Möglichkeiten für Displaywerbung und exklusive Partnerschaften. Dafür sollte allerdings ein grösseres Budget eingeplant werden.

    Fazit: Ein gutes Netzwerk für Recruiting-Zwecke. Unternehmen mit einer starken internationalen Ausrichtung sollten aber vielleicht eher zu LinkedIn, dem internationalen, englischsprachigen Pendant, greifen.

    Snapchat

    Über Snapchat haben wir letzte Woche an dieser Stelle berichtet. Mehr Informationen gibt es hier.

    Ob B2B oder B2C: Social Media Marketing lohnt sich. Zwei, drei Kanäle bringen Abwechslung in die Kommunikation und erfüllen je nach Kanal verschiedene Funktionen. Während Facebook und Twitter für B2B und B2C im Budget eingeplant werden sollten, können Unternehmen je nach Ausrichtung noch über weitere Kanäle nachdenken,

    Tags: Social Media Marketing

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